Risikoschwangerschaften

© Gerd Altmann / PIXELIO

Die meisten Schwangerschaften verlaufen problemlos und unkompliziert. Bei bestimmten Risikofaktoren wirst du während deiner Schwangerschaft intensiver betreut. Durch die heute zur Verfügung stehenden diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten muss eine "Risikoschwangerschaft" heute in der Regel nicht schwieriger verlaufen als eine "normale".

Du solltest dennoch deinen Körper während der Schwangerschaft aufmerksam beobachten und dich bei Unsicherheiten oder Problemen umgehend mit deinem Arzt, deiner Ärztin oder Hebamme in Verbindung setzen.

In "Artikel zum Thema" sind alle gängigen Risikosituationen aufgelistet und erklärt.

Alarmsignale, bei denen du unbdingt deinen Frauenarzt bzw. deine Frauenärztin aufsuchen solltest, sind:

wenn du dich krank fühlst und/oder Fieber hast (ab 38°C)
wenn du öfter als dreimal am Tag erbrechen mußt, keine Nahrung mehr bei dir
  behalten kannst und mehrere kg Gewicht abnimmst
bei allen Blutungen aus der Scheide, egal ob dies nur Schmierblutungen oder
  starke, plötzliche Blutungen sind
bei plötzlichen und starken Schmerzen im gesamten Bauchbereich
bei Anzeichen für einen Harnwegsinfekt, z. B. häufigem Harndrang und
  Schmerzen oder Brennen beim Wasserlassen
wenn das Gesicht aufgedunsen wirkt und/oder an den Händen oder
  Unterschenkeln /Füßen Wassereinlagerungen (Ödeme) auftreten
wenn bei normaler Flüssigkeitsaufnahme die Urinmenge deutlich abnimmt
bei Kopfschmerzen, Schwindel und verschwommenem Sehen
wenn die Kindsbewegungen schwächer werden oder sogar einen ganzen Tag
  lang ausbleiben
bei plötzlichem und schmerzlosem Abgang von Flüssigkeit aus der Scheide.
  Dann solltest du liegend in die nächste Klinik gefahren werden